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Messari: Aktien-Perpetuals auf DEX – Die nächste Grenze im Krypto-Handel

By: blockbeats|2026/03/28 18:04:37
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Originaltitel: Equity Perps: Tall Orders and Slow Beginnings
Autor: Sam, Messari Research
Übersetzung: Deep Tide TechFlow

Wichtige Erkenntnisse:

Aktien-Perpetuals sind ein Bereich mit hohem Potenzial, der sich jedoch noch beweisen muss. Die Nachfrage im On-Chain-Markt ist begrenzt, da die Zielgruppe nicht übereinstimmt und beliebtere Alternativen wie 0DTE-Optionen existieren.

Zum Beispiel liegt das tägliche Handelsvolumen von Aktien-Perpetuals auf der Plattform Ostium bei nur 1,8 Millionen USD, während Kryptowährung-Perpetuals 44,3 Millionen USD erreichen, was auf eine schwache Nachfrage hindeutet.

Dies könnte bedeuten, dass die Marktnachfrage aufgrund von Infrastruktur- und Regulierungsbeschränkungen noch nicht voll ausgeschöpft ist. Das HIP-3-Upgrade von Hyperliquid bietet die beste Chance für Aktien-Perpetuals, doch die Adaption dürfte schrittweise erfolgen.

Messari: Aktien-Perpetuals auf DEX – Die nächste Grenze im Krypto-Handel

Quelle: Messari (@0xCryptoSam)

Aktien-Perpetuals gelten als der nächste blaue Ozean im On-Chain-Markt, doch aktuelle Daten deuten darauf hin, dass dieser Bereich kurzfristig schwer zu knacken ist. Ostium, eine Krypto Börse für reale Vermögenswerte (RWAs), verzeichnet bei Aktien-Perpetuals nur 1,8 Mio. USD Handelsvolumen, während Kryptowährung-Perpetuals 44,3 Mio. USD erreichen.

Diese Lücke liegt an der Zielgruppe. On-Chain-Trader interessieren sich kaum für Aktien, während Off-Chain-Plattformen wie Robinhood zwar Aktienhandel bieten, aber keine Perpetuals. Internationale Investoren könnten eine Zielgruppe sein, da sie keinen direkten Zugang zum US-Aktienmarkt haben. Diese bevorzugen jedoch oft den direkten Aktienbesitz, um Stimmrechte zu erhalten und Finanzierungskosten zu vermeiden.

Im Vergleich zu Token haben Aktien weniger Interoperabilitätsprobleme. Für den Durchschnittsanleger ist fast jede Aktie bereits über Tickersymbole abstrahiert. Obwohl Perpetuals erlaubnisfreie und zensurresistente Funktionen bieten, sind normale Aktienanleger daran oft nicht interessiert.

Quelle: fow

Die wahrscheinlichsten Nutzer von Aktien-Perpetuals sind Retail-Optionshändler. Traditionelle Börsen werden Aktien-Perpetuals erst bei klarer Rechtslage einführen. Die CFTC hat Perpetuals für BTC und ETH genehmigt, da diese als Nicht-Wertpapiere gelten. Die Popularisierung von Aktien-Perpetuals könnte jedoch aufgrund der engen Verbindung zwischen Retail-Adaption und rechtlicher Klarheit langsamer verlaufen als erwartet.

Quelle: @Kaleb0x

Diskutieren wir die Entwicklung von Aktien-Perpetuals nach dem HIP-3-Upgrade auf Hyperliquid. HIP-3 führt einen erlaubnisfreien Perpetual-Markt ein. Daten zeigen, dass weniger als 10 % der Hyperliquid-Adressen zu Aster, Lighter oder edgeX gewechselt sind. Dies deutet darauf hin, dass das Kapital auf Hyperliquid sehr loyal ist.

Ich glaube, dass Hyperliquid-Nutzer loyal sind und trotz neuer Listings eher bei Hyperliquid bleiben. Da das Handelsvolumen auf Hyperliquid jedoch auf Mainstream-Assets konzentriert ist, bleibt abzuwarten, ob Aktien-Perpetuals für normale Nutzer – und vor allem für die Wale, die 70 % des Open Interest halten – attraktiv sind.

Zudem könnten diese Trader bereits Konten bei traditionellen Brokern haben, was das Marktpotenzial auf Hyperliquid begrenzt. Es ist möglich, dass Aktien-Perpetuals kein neues Handelsvolumen bringen, sondern bestehendes lediglich umlenken.

Obwohl Ostium und Tokenisierungstools noch kein explosives Wachstum erlebt haben, könnte dies eher an der Infrastruktur als an der Nachfrage liegen. Dies spiegelt die frühe Phase der Kryptowährung-Perpetuals wider. GMX zeigte die Nachfrage, aber erst Hyperliquid löste das Potenzial durch bessere Infrastruktur. Nach Verbesserungen unter HIP-3 könnten Aktien-Perpetuals auf Hyperliquid ihren Product-Market-Fit finden.

Im Vergleich zu 0DTE-Optionen bleibt das langfristige Potenzial von Aktien-Perpetuals bestehen. Projekte wie Trade[XYZ] könnten regulatorische Arbitrage nutzen, um eine Nutzerbasis aufzubauen. Die größte Herausforderung bleibt jedoch, Off-Chain-Retail-Trader zu gewinnen.

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