Binance verklagt das Wall Street Journal wegen „verleumderischen“ Berichts über Iran-Sanktionen
- Binance hat eine Verleumdungsklage gegen das Wall Street Journal eingereicht, da der Bericht angeblich falsche Behauptungen über die Sanktionsdaten gegen Iran bei der Krypto-Börse aufstellt.
- Die WSJ hatte berichtet, Binance habe Transaktionen im Wert von 1,7 Milliarden US-Dollar mit sanktionierten iranischen Einheiten abgewickelt, was Binance entschieden zurückweist.
- Binance betont eine 96,8%ige Reduzierung von Sanktionsrisiken durch verbesserte Protokolle und weist darauf hin, dass „Blessed Trust“ 2025 gemeldet wurde.
- Die Klage gegen das Wall Street Journal fordert Schadenersatz und soll die „tatsächliche Gehässigkeit“ in der Berichterstattung über den Kryptomarkt testen.
- Die rechtlichen Schritte kommen unmittelbar nach dem Sieg von Binance in einer ähnlichen Klage über angebliche Terrorismusfinanzierung.
WEEX Crypto News, 2026-03-12 05:12:25
Binance verklagt WSJ: Was steht dahinter?
Binance klagt das Wall Street Journal (WSJ) an, wegen eines Berichts, der die Krypto-Börse der Verarbeitung von Transaktionen mit sanktionierten iranischen Einheiten beschuldigt. Die Klage weist ausdrücklich darauf hin, dass der Artikel von Februar falsche Informationen über die Compliance-Kontrollen von Binance enthält. CEO Richard Teng weist darauf hin, dass wesentliche Fakten ignoriert wurden, was den Bericht ungenau und schädigend macht.
Die Behauptungen des Wall Street Journal und Binances Antwort
Das WSJ berichtete, dass Binance-Mitarbeiter entlassen wurden, die angeblich Finanzströme zu sanktionierten iranischen Einheiten entdeckt hatten. Der Artikel nannte eine Summe von 1,7 Milliarden Dollar, die über einen Fiat-zu-Krypto-Konverter namens „Blessed Trust“ abgewickelt wurden. Gleichzeitig hat er die Feuerschutzmaßnahmen der Compliance-Mitarbeiter angeprangert. Binance betont hingegen, dass diese Maßnahmen nicht aus Compliance-Gründen erfolgten, sondern aufgrund von Datenrichtlinienverletzungen der Betroffenen.
Zahlen und Fakten: Binances Verteidigungsstrategie
Binance weist darauf hin, dass ihre Systeme eine Reduzierung der Risiken in Bezug auf Sanktionen um 96,8% erreicht haben. Der Austausch behauptet, vor dem WSJ-Bericht umfassend geantwortet und Beweise geliefert zu haben, die angeblich ignoriert wurden. Die Sanktionsschutzmaßnahmen von Binance sind erheblich, mit mehr als 1.500 Mitarbeitern, die im Bereich Compliance arbeiten, um sicherzustellen, dass solche Risiken minimiert werden.
Die rechtlichen und regulatorischen Implikationen
Diese Klage sieht nicht nur finanziellen, sondern auch einen immateriellen Schaden. Sie argumentiert, dass die Schäden durch den WSJ-Bericht nicht durch eine einfache Korrektur behoben werden können. Diese rechtlichen Schritte folgen einem kürzlich erzielten Erfolg von Binance in einem anderen Fall, in dem die Börse vorgeworfen worden war, Terrorismusfinanzierung gefördert zu haben – ein Vorwurf, der vom Gericht zurückgewiesen wurde.
Der Einfluss auf den Kryptowährungsmarkt und die Medienlandschaft
Der Fall könnte ein Präzedenzfall für den Umgang mit reißerischen Berichten im Bereich der Kryptowährung werden. Dies ist besonders relevant, da Binance bereits zuvor eine Einigung mit dem US-Justizministerium eingegangen ist, die der Börse 4,3 Milliarden US-Dollar kostete, aber nun darauf besteht, dass gegenwärtige Geschäftsabläufe verzerrt dargestellt werden.
FAQ-Sektion
Was hat der Wall Street Journal tatsächlich über Binance behauptet?
Der WSJ-Artikel behauptete, Binance habe 1,7 Milliarden Dollar an Transaktionen mit sanktionierten iranischen Einheiten abgewickelt, was Binance bestreitet.
Wie hat Binance auf die Vorwürfe reagiert?
Binance reichte eine Verleumdungsklage ein und betonte Zahlen, die die Reduzierung der Risken bei Sanktionsvorkehrungen unterstützen, und dementierte die vom WSJ dargestellten Tatsachen.
Was bedeutet das für den Kryptowährungsmarkt insgesamt?
Die Klage könnte die Berichterstattung über Kryptowährungen beeinflussen und die Standards für journalistische Genauigkeit erhöhen.
Welche Bedeutung hat die Compliance in diesem Fall?
Binance betont ihre erheblichen Anstrengungen in der Compliance, mit über einem Viertel der Mitarbeiter in diesem Bereich, um Risikominimierung sicherzustellen.
Welche regulatorischen Auswirkungen könnte die Klage haben?
Sie könnte als Maßstab für die Untersuchung journalistischer Berichterstattungen über Krypto-Börsen dienen und eventuelle regulatorische Maßnahmen beeinflussen.
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